Weitere gepulste Laser für das Labor

Dem Labor am Campus Gummersbach stehen weitere Laser zur Entwicklung von Laser-Bearbeitungsprozessen zur Verfügung. Jetzt gibt es zusätzlich:

  • Festkörperlaser mit 1064 nm und ca. 10 ns Pulsdauer
  • Festkörperlaser mit 532 ns und 5-10 ns Pulsdauer
  • Festkörperlaser mit 355 ns und 10-15 ns Pulsdauer
  • Festkörperlaser mit 515 ns und 700-900 ps Pulsdauer

Die Laser werden von einem Lasertechnik-Unternehmen zur Verfügung gestellt und ergänzen die CO2-, Excimer, Faser-, Dioden- und Festkörperlaser, die bereits für die Forschung eingesetzt werden

Ausbildung zum Laserschutzbeauftragten nach TROS Laserstrahlung und OStrSV am Campus Gummersbach durchgeführt

Ende April wurde die erste Schulung zum Lasersicherheitsbeauftragten, wie sie in der „Technischen Richtlinie Optischer Strahlung“ (TROS) und der „Optischen Strahlenschutzverordnung“ (OStrV) gefordert wird, durchgeführte. Die 16 erfolgreichen Absolventen können von nun an die Funktion des Laserschutzbeauftragten ausüben.

Die erste Schulung war nur für Absolventen der Lehrveranstaltung „Moderne laserbasierte Fertigungsprozesse“ (Prof. Bergfeld). Die Schulung wird in Zukunft auch für externe Interessenten durchgeführt.  Auch möglich sind Schulungen in kleinen Gruppen bei Ihnen vor Ort.

Hochvakuum-Anlage für Laser-Prozessentwicklung in Betrieb

Mit der Hochvakuum-Kammer sollen Laserprozesse entwickelt werden, bei der die Bearbeitung in Vakuum oder hochreinen Gasen notwendig ist. Das ist insbesondere bei der Herstellung von organischen oder Perovskit-Solarzellen, OLEDs oder andere Bauteile der organischen Elektronik notwendig. Weiterhin ist es möglich z.B. Metallfilme derart zu transferieren, dass eine Oxidation der Oberfläche vermieden werden kann und der elektrische Übergangswiderstand gering bleibt. Die Vakuumkammer wurde von IEK-5 (Photovoltaik) des Forschungszentrums Jülich zur Verfügung gestellt.